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Landkreis Gotha
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50 Jahre WEISSER RING: 3 Fragen an Ralf Böhmer

Der WEISSE RING e. V. begeht seinen 50. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum des Opferhilfevereins geben ehrenamtliche Opferhelfer und -helferinnen Einblicke in ihre wertvolle Arbeit. Heute: Ralf Böhmer, tätig in der Außenstelle im Landkreis Gotha.

 

Warum ist das Ehrenamt beim WEISSEN RING für dich persönlich genau das Richtige?

Ein Ehrenamt im sozialen Bereich sollte es sein. Aber da gibt es viele Möglichkeiten. Der WEISSE RING bietet für eine wichtige soziale Aufgabe - der Hilfe für Kriminalitätsopfer - allen ehrenamtlich Mitarbeitenden die Vorteile einer bundesweit tätigen Organisation, eine gute Aus- und Weiterbildung und hohe Qualitätsstandards in der Beratung. Deshalb habe ich mich für den WEISSEN RING entschieden. 

Welche erste Hilfe für Kriminalitätsopfer ist aus deiner Sicht die allerwichtigste Hilfe?

Neben vielen finanziellen, rechtlichen und therapeutischen Hilfen, die der WEISSE RING leistet oder vermittelt, steht am Anfang der Hilfe das persönliche Gespräch. Hier findet das Opfer einen empathischen Zuhörer im Mitarbeiter des WEISSEN RINGS, und es wird gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Im weiteren Gesprächsverlauf erhält das Kriminalitätsopfer Orientierung bei der Strukturierung von Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung der aus der Straftat resultierenden persönlichen Notlagen.

Welchen Wunsch gibst du dem WEISSEN RING mit auf seinem Weg in die Zukunft?

Ich wünsche dem WEISSEN RING für die Zukunft, dass es ihm gelingt, das flächendeckende Netz an Außenstellen mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu erhalten. So hilfreich Opfertelefon und Onlineberatung als ergänzende Angebote auch sind: Das persönliche Gespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter vor Ort ist für eine menschliche Beratung unerlässlich. 

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